Abschnitt: Schutz, Gesundheit und Sicherheit von Kindern → Sicherheit im Gebäude
 

Unfallverhütung durch Gebäudesicherheit – Das sind die wichtigsten Rechtsgrundlagen

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© Jenny Sturm / Fotolia

Zum Schutz der Kinder hat die Sicherheit im Gebäude der Kindertageseinrichtung und in ihren Außenanlagen Priorität. Die gesetzliche Unfallversicherung1 übernimmt zwar im Falle eines Unfalls die Kosten für die notwendigen Leistungen, besser ist es aber, die Beratung für präventive Maßnahmen sowie Schulungen zur Sicherheitserziehung des Personals in Anspruch zu nehmen.

Bei Betrieben mit mehr als 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist außerdem nach § 11 Arbeitssicherheitsgesetz ein Arbeitsschutzausschuss einzurichten, der sogenannte ASA.

Bei der Beurteilung der baulich-technischen Sicherheit von Kindertageseinrichtungen sind verschiedene Rechtsgrundlagen relevant, wobei die europäische Rahmengesetzgebung eine große Bedeutung gewonnen hat. National ist das Arbeitsschutzgesetz mit seinen verschiedenen Ordnungen, wie etwa der Arbeitsstättenverordnung, und technischen Regelungen für Arbeitsstätten (Arbeitsstättenregeln – ASR) wichtig. Ferner regeln die gesetzlichen Unfallversicherungsträger ihre Vorgaben auch durch spezifische Unfallverhütungsvorschriften (§ 15 Abs. 2 SGB II) etwa zum Schutz von Kindern und Fachkräften in der Kindertageseinrichtung.2

Ergänzende Arbeitshilfen

Checkliste: Anforderungen an das Kita-Gebäude

Um die Sicherheit in Ihrer Kita zu gewährleisten, sollten Sie regelmäßig die gebäudetechnischen Voraussetzungen prüfen. Damit Sie keinen Bereich vergessen, nutzen Sie die Checkliste. Diese enthält Schutzziele für alle Räume sowie für die Einrichtungsgegenstände der Kita. Dokument herunterladen

Regelungen zur Aufgabe, Prävention, Leistung, Haftung und Organisation finden sich im SGB VII.


Sämtliche DGUV nachzulesen unter www. www.dguv.de/de/index.jsp (Stichwort: Kindertageseinrichtung).


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