Abschnitt: Kitas in Deutschland – Ein Überblick → Sozial- und volkswirtschaftliche Bedeutung
 

Zahlen, Daten, Fakten: Kitas als volkswirtschaftlicher Faktor

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In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Informationslage zum Bereich der Kindertageseinrichtungen verbessert. Mittlerweile kann für eine Skizze von Kitas als volkswirtschaftlicher Faktor auf mehrere einschlägige Quellen zugegriffen werden. Hervorzuheben sind insbesondere folgende Erhebungen und Berichte:

  • Die amtliche Kinder- und Jugendhilfestatistik des Statistischen Bundesamts erfasst seit 2006 durch eine jährliche Vollerhebung basale Informationen zu betreuten Kindern und zum Personal in Kitas.

  • Punktuell führt das Statistische Bundesamt Untersuchungen zu Spezialthemen auch im sozialen bzw. Bildungsbereich durch.

  • Es ist den regelmäßigen Untersuchungen der Autorengruppe Fachkräftebarometer zu verdanken, dass weiter aufbereitete Zahlen zu Personal und Personalentwicklung im Kitabereich vorliegen.1

  • Informationen zum Umfang der Angebote frühkindlicher Bildung, Betreuung und Erziehung sind von der Autorengruppe Bildungsberichterstattung zusammengetragen bzw. aufbereitet worden.2

Wir möchten im Folgenden die sozial- und volkswirtschaftliche Relevanz von Kitas verdeutlichen, indem wir die die Zahl an Einrichtungen und betreuten Kindern, den Beschäftigungsumfang sowie die Trägerschaften im Kita-Bereich darlegen.

Einrichtungen und Nutzung

Einrichtungen

Im März 2015 wurden 50.750 Kindertageseinrichtungen in Deutschland verzeichnet. Die strukturellen Veränderungen seit 2006 können anhand der untenstehenden Tabelle nachvollzogen werden.

 

2006

2008

2010

2012

2013

2014

2015

Kindertageseinrichtungen

45.252

46.543

47.412

48.308

48.798

49.824

50.750

Tageseinrichtungen mit Kindern im Alter von unter 3 Jahren

605

1.006

1.386

1.631

1.725

1.962

2.029

Tageseinrichtungen mit Kindern im Alter von 2 bis unter 8 Jahren3

25.699

25.069

22.892

21.422

20.499

18.279

17.977

Angebote für mehrere Altersgruppen

18.948

20.468

23.134

25.255

26.574

29.583

30.744

Tab. 1: Entwicklung der Kindertageseinrichtungen in Deutschland 2006 bis 2015 (Autorengruppe Bildungsberichterstattung 2016, eigene Darstellung)

Die Gesamtzahl an Kindertageseinrichtungen hat sich im Betrachtungszeitraum mit rd. 5.500 Einrichtungen um rd. 12 % erhöht. Der Anstieg der Tageseinrichtungen mit Kindern im Alter von unter 3 Jahren um rd. 1.400 Einrichtungen beläuft sich auf 235 %. Angebote für mehrere Altersgruppen haben um rd. 60 % zu-, die Tageseinrichtungen mit Kindern im Alter von 2 bis unter 8 Jahren (ohne Schulkinder) um 30 % abgenommen.

Nutzung

Im Jahr 2017 wurden mit Stand vom 31. März knapp 3,65 Millionen Kinder in der Tagesbetreuung gezählt, davon knapp 3,5 Millionen in Tageseinrichtungen (Statistisches Bundesamt, 2017). Diese Zahl hat seit dem Beginn der jährlichen Erhebung im Jahre 2006 nicht unerheblich zugenommen, sie stieg jährlich um durchschnittlich rd. 1,5 % an, insgesamt um rd. 18,5 %.

Nachfolgend sehen wir die Entwicklung der Kinderzahlen in der Tagesbetreuung von 2006 bis 2015 mit einer nach Altersgruppen ausdifferenzierten Darstellung.

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Abb. 1: Kinder in Kindertagesbetreuung nach Altersgruppen, Entwicklung von 2006 bis 2015 (Angaben in Mio., Statistisches Bundesamt 2017 b, eigene Darstellung)

Die Struktur der Kita-Nutzung hat sich im Beobachtungszeitraum verändert (Statistisches Bundesamt, 2017d):

  • Ein Zuwachs der Nutzungszahlen ist insbesondere im Sektor der Kinder unter 3 Jahren zu verzeichnen. Zum 1. März 2017 wurden rd. 763.000 Kinder dieser Altersgruppe in einer Kindertageseinrichtung oder in öffentlich geförderter Kindertagespflege betreut. Rund 645.000 Kinder waren in einer Kindertageseinrichtung, rund 118.000 waren in einer Kindertagespflege angemeldet. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamts betrug der Anstieg in dieser Altersgruppe gegenüber dem Vorjahr rd. 41.300 Kinder beziehungsweise 5,7 %. Seit 2006 hat sich die Zahl mehr als verdoppelt.

  • Die Mehrzahl der betreuten Kinder liegt allerdings nach wie vor in der Altersklasse von 3 bis unter 6 Jahren, sie beträgt knapp über 2 Millionen. Seit 2006 ist ihre Zahl nahezu konstant geblieben.

  • Leicht gestiegen ist seither die Zahl der 6 bis unter 11-jährigen Kinder, aktuell werden rd. 832.000 in Einrichtungen betreut.

  • Leicht abgenommen haben die Zahl und der Anteil der 11 bis unter 14-Jährigen, mit Stand von 2017 beträgt ihre Zahl rd. 17.300.

Die Kindertagesbetreuung soll u.a. Eltern bei der Bildung und Erziehung ihrer Kinder unterstützen und die Vereinbarkeit von Ausbildung oder Erwerbstätigkeit mit der Kindererziehung fördern. Insoweit sind auch die Betreuungsquoten von Interesse. Diese lagen bei Kindern unter 6 Jahren im Jahr 2016 bei 32,7 % für Kinder bis 2 Jahren und bei 93,6 % bei Kindern im Alter von 3 bis 5 Jahren. Besondere Unterschiede zeigen sich in der Betreuung der Kinder bis 2 Jahren in regionaler Hinsicht, so lag die Quote für die Neuen Länder (einschl. Berlin) bei 49 % gegenüber 22,3 % im früheren Bundesgebiet. Im zeitlichen Vergleich von 2016 zu 2012 fällt der bundesweite Zuwachs bei der Quote für Kinder bis 2 Jahren um 5,1 Prozentpunkte bzw. 15,5 % auf (Statistisches Bundesamt, 2017b).

Personal

Nach Schätzungen der Bertelsmann Stiftung (2016) fielen in Deutschland im Jahr 2015 rund 16,6 Milliarden Euro für die Personalkosten der Kitas an. Im Folgenden sehen Sie die Beschäftigtenzahlen, den Beschäftigungsumfang sowie die Beschäftigungs- und Vergütungsstruktur.

Beschäftigte in Kindertageseinrichtungen

Im Jahr 2016 wurden rund 571.000 pädagogisch tätige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (inkl. Leitungskräfte) in Kindertageseinrichtungen gezählt, Dies entspricht umgerechnet 462.645 Vollzeitäquivalenten4 (Autorengruppe Fachkräftebarometer 2017). Wie die Autorengruppe ausführt, »bildet die Frühe Bildung inzwischen einen Teilarbeitsmarkt, der deutlich größer ist als die Grundschule mit rund 223.400 Lehrkräften im Schuljahr 2015/16. Werden die 43.500 Erwerbstätigen in der Kindertagespflege hinzugerechnet, erreicht die Zahl der Beschäftigten in der Kindertagesbetreuung mit 615.000 Personen fast die Zahl der Lehrenden im gesamten allgemeinbildenden Schulwesen«.

Der Kita-Arbeitsmarkt weist seit einigen Jahren eine mit anderen Wirtschaftssektoren kaum vergleichbare Dynamik auf. So ist er mit 15 % mehr Beschäftigten im Zeitraum von 2012 bis 2015 wesentlich stärker gewachsen als der Gesamtarbeitsmarkt, der »lediglich« ein Wachstum von 4 % zu verzeichnen hatte. Diese bedeutsame Entwicklung bleibt in ihrer Wertigkeit auch erhalten, wenn die Zahl der überproportional häufigen Teilzeitarbeitsverhältnisse in Rechnung gestellt wird. In der Frühen Bildung scheint es unter den Teilzeitbeschäftigten nämlich kaum ungewollte Teilzeitverträge zu geben: »In der Regel entspricht der reduzierte Beschäftigungsumfang dem Wunsch der Beschäftigten nach Vereinbarkeit von Beruf und Familie«. Auch der relativ hohe Anteil befristeter Beschäftigungsverhältnisse in der Frühen Bildung wird von der Autorengruppe Fachkräftebarometer »aufgrund der vielen Neueinstellungen und der hohen Elternzeitvertretungen« nicht als beunruhigend gesehen. Beschäftigte in der Frühen Bildung seien zudem »verhältnismäßig selten von Entlassungen betroffen«.

Leitungskräfte

Im Hinblick auf die im Jahre 2017 in Deutschland erfassten 30.832 Leitungskräfte ist zu vermerken, dass in lediglich 32 % der Einrichtungen eine Fachkraft vollständig für Leitung freigestellt ist (Autorengruppe Bildungsberichterstattung, 2016). Der Anteil von Kitas, in welchen keine Person gemeldet ist, die Leitungsaufgaben übernimmt, lag deutschlandweit im Jahr 2015 bei 12,9 %. Diese Quote schwankt im Ländervergleich allerdings stark von 1,3 % in Thüringen bis zu 29,3 % in Bremen. Besonders betroffen sind ein- und zweigruppige Einrichtungen. Mit der Zahl an Gruppen pro Einrichtung steigt natürlicherweise der Anteil bzw. der Umfang der ausgewiesenen Leitungsstellen.

Vergütung

Die Vergütung von Beschäftigten in Kindertagesstätten erfolgt nach den tariflichen Regelungen im öffentlichen Dienst (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) für öffentliche Träger) oder nach trägerspezifischen Tarifverträgen (freigemeinnützige und privat gewerbliche Träger). Mehr oder weniger richten sich die Regelungen der freigemeinnützigen und privat gewerblichen Tarife an dem TVöD aus. Nach Angaben der Hans-Böckler-Stiftung »verdienten die Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen im Jahr 2014 auf einer Vollzeitstelle mit durchschnittlich 2.630 Euro pro Monat etwa 300 Euro weniger als der Durchschnitt aller männlichen Arbeitnehmer – allerdings 300 Euro mehr als der Durchschnitt aller weiblichen Beschäftigten« (Klaudy/Köhling/Micheel/Stöbe-Blossey, 2016).

Wenn wir die derzeit gültige TVöD Entgelttabelle für Personal im Sozial- und Erziehungsdienst5 heranziehen, können wir Vergütungsdimensionen für Tätigkeitsfelder in Kindertagesstätten verdeutlichen. In der niedrigsten Entgeltgruppe S 2 sehen wir in der Eingangsstufe ein Bruttogehalt in Höhe von 2.106,31 Euro.6 Diese Entgeltgruppe betrifft Beschäftigte in der Tätigkeit von Kinderpflegerinnen/Kinderpflegern mit staatlicher Anerkennung. Erzieherinnen und Erzieher mit staatlicher Anerkennung und entsprechender Tätigkeit könnten gemäß den Eingruppierungsmerkmalen des TVöD für Sozial- und Erziehungsdienste in die Entgeltgruppe S 8 eingegliedert werden, hier liegt die Eingangsstufe bei 2.578,24 Euro (Entgeltgruppe S 8a) bzw. bei 2.599,20 Euro (Entgeltgruppe S 8b). Wenn eine Fachkraft in dieser Entgeltgruppe 8 die höchste Stufe 6 erreicht hat, erhält sie derzeit 3.592,24 Euro (Entgeltgruppe S 8a) bzw. 4.014,09 Euro (Entgeltgruppe S 8b). Die höchste Entgeltgruppe S 18 betrifft lediglich Ausnahmefälle wie sehr anspruchsvolle Positionen in sehr großen Einrichtungen, sie weist in der Eingangsstufe 3.610,85 sowie in der höchsten Stufe (6) 5.446,34 Euro aus.

Trägerschaft

Der Trend zur Umsetzung des Subsidiaritätsprinzips im Kitabereich schreitet weiter voran. Der größte Anteil der Einrichtungen ist in Freier Trägerschaft. Wie die Autorengruppe Bildungsberichterstattung (2016) vermerkt, betrug im Jahr 2006 »der Anteil der öffentlichen Träger bei den unter 3-Jährigen nur noch 43 % und bei den 3- bis 5-Jährigen 42 %. Bis 2015 ist dieser Anteil in beiden Altersgruppen um weitere 8 Prozentpunkte gesunken. Damit verantworten die freien Träger in Ostdeutschland mittlerweile einen gleich großen Anteil der Angebote für die Kinder ab 3 Jahren wie in Westdeutschland. Die öffentlichen Träger sind in Ostdeutschland nur noch etwas stärker bei der Bereitstellung der Angebote für unter 3-Jährige vertreten als in Westdeutschland«.

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Abb. 2: Kinder in Tageseinrichtungen 2015 nach Trägerschaft (Angaben in Tausend, Autorengruppe Bildungsberichterstattung 2016, eigene Darstellung)

Die Relevanz verschiedener Träger in der Frühen Bildung kann auch über die Beschäftigungsverteilung und deren Veränderung im Zeitverlauf aufgezeigt werden. Die folgende Tabelle weist entsprechende Zahlen gemäß der jüngsten Erhebung im Jahr 2016 im Vergleich zum Jahr 2007 aus.

Trägerschaft

2007

2016

Anstieg in %

Öffentliche Träger7

131.481

194.369

47,83

Caritas/katholische Träger

70.022

100.771

43,91

Diakonie/EKD

59.203

89.803

51,69

DPWV

33.924

55.111

62,45

AWO

18.317

28.871

57,62

DRK

9.780

16.654

70,29

Sonstige gemeinnützige Träger

37.391

71.140

90,26

Privatgewerbliche Träger

2.997

13.944

365,27

Tab. 2: Beschäftigungsverteilung in der Kindertagesbetreuung nach Trägerschaft, Vergleich der Jahre 2007 und 2016 (Autorengruppe Fachkräftebarometer, 2017, eigene Berechnungen)

Die Veränderungen des Beschäftigungsumfangs verschiedener Trägerschaften zeigt, dass die privat gewerblichen Träger – allerdings ausgehend von einem sehr niedrigen Niveau – den weitaus größten Anstieg zu verzeichnen haben, der vor allem im Westen Deutschlands mit einem Plus von rd. 460 % zu Buche schlägt. Auch die in der Statistik als »sonstige gemeinnützige Träger« bezeichneten Institutionen konnten ihre Zahlen nahezu verdoppeln8. Trägerschaften wie DRK und AWO, aber auch Diakonie und Caritas haben einen vergleichsweise geringeren Anstieg, jedoch liegt dieser immerhin noch bei rund 70, 58, 52 bzw. 44 %. Die Anteile differenziert nach öffentlicher (34 %) und freier Trägerschaft (66 %) haben sich in diesem Betrachtungszeitraum kaum verändert9.

Die folgende Grafik visualisiert die Anteile der verschiedenen Trägerschaften auf dem Kita-Arbeitsmarkt im Jahr 2016:

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Abb. 3: Anteil auf dem Kita-Arbeitsmarkt nach Trägerschaften (Autorengruppe Fachkräftebarometer, 2017, eigene Berechnungen, eigene Darstellung)

Literatur

Autorengruppe Bildungsberichterstattung (2016): Bildung in Deutschland 2016. Ein indikatorengestützter Bericht mit einer Analyse zu Bildung und Migration. W. Bertelsmann Verlag, Bielefeld.

Autorengruppe Fachkräftebarometer Frühe Bildung (2017): Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte. München.

Bertelsmann Stiftung (2016): Qualitätsausbau in KiTas 2016. 7 Fragen zur Personalausstattung in deutschen KiTas, 7 Antworten der Bertelsmann Stiftung. Gütersloh.

Klaudy, E./Köhling, K./Micheel, B./Stöbe-Blossey, S. (2016): Nachhaltige Personalwirtschaft für Kindertageseinrichtungen. Herausforderungen und Strategien. Hans-Böckler-Stiftung Study Nr. 336, September 2016. Düsseldorf.

Statistisches Bundesamt (2017a): https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Soziales/Sozialleistungen/Kindertagesbetreuung/Tabellen/Tabellen_KitabetreuungMerkmale.html

Statistisches Bundesamt (2017b): https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesellschaftStaat/Soziales/Sozialleistungen/Kindertagesbetreuung/Tabellen/Tabellen_Betreuungsquote.html

Statistisches Bundesamt (2017c): Personal des öffentlichen Dienstes. Fachserie 14 Reihe 6, 2016, o.O.

Statistisches Bundesamt (2017d): Zahl der Kinder unter 3 Jahren in Kindertagesbetreuung um 5,7 % gestiegen. Pressemitteilung Nr. 255 vom 27.07.2017. Wiesbaden.

Statistisches Bundesamt (2017e): Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen. Wichtige Zusammenhänge im Überblick. Wiesbaden.

Ergänzende Arbeitshilfen

Finanzielle Spielräume durch Fördermittel

Die Arbeitshilfe gibt einen Überblick über den finanziellen Spielraum durch Fördermittel. Wie können Kommunen dazu beitragen? Dokument herunterladen

Die Autorengruppe besteht aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte (WiFF) am Deutschen Jugendinstitut (DJI) und an der Technischen Universität Dortmund (TU Dortmund). Das Vorhaben wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Die jüngste diesbezügliche Veröffentlichung »Fachkräftebarometer Frühe Bildung« ist aus dem Jahre 2017.


Der Bericht wurde unter Federführung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung von einer Autorengruppe erstellt, deren Mitglieder unter anderem dem Deutschen Jugendinstitut, dem Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsentwicklung sowie dem Soziologischen Forschungsinstitut an der Universität Göttingen angehören.


Angaben ohne Schulkinder.


Rechnerische Vollzeitäquivalent (VZÄ) mit 39 Wochenstunden, ohne Verwaltung und Hauswirtschaft, inkl. Horte.


Gültig seit 1. März 2017, Quelle: http://www.oeffentlichen-dienst.de/kita.html#3.


Quelle: http://oeffentlicher-dienst.info/tvoed/sue/entgeltordnung-s8.html; über das Portal http://oeffentlicher-dienst.info/ können auch die Tarifverträge und Besoldungsordnungen der Wohlfahrtsverbände eingesehen werden.


Die Statistik des öffentlichen Dienstes weist mit Stichtag 30.06.2016 in der Kindertagesbetreuung nach dem SGB VIII insgesamt 217.845 Beschäftigte aus, wovon 8.800 im Landesbereich und 209.045 Personen im Kommunalbereich tätig sind (Statistisches Bundesamt 2017). Zu einer anderen Berechnung kommt die Autorengruppe Fachkräftebarometer (2017), die 194.359 Beschäftigte bei öffentlichen Trägern angibt.


»Diese Gruppe wird quantitativ durch die ‚anderen juristischen Personen oder Vereinigungen’ bestimmt, d.h. vor allem jene frei gemeinnützigen Träger, die sich keinem der Spitzenverbande der Freien Wohlfahrtspflege angeschlossen haben. Daneben sammeln sich unter diesem Etikett – bei Personalanteilen an den tätigen Personen unter 1 % – die Jugendgruppen, -verbände und -ringe, einige Religionsgemeinschaften öffentlichen Rechts sowie die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland, die typologisch eigentlich der Freien Wohlfahrtspflege zuzuordnen wäre« (Autorengruppe Fachkräftebarometer, 2017, mit Verweis auf das Statistische Bundesamt).


Methodischer Hinweis: Diese Berechnungen müssen mangels detaillierterer Datenlange davon ausgehen, dass keine erheblichen Veränderungen von Teilzeitbeschäftigungen bei einzelnen Trägern stattgefunden haben.


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