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Kinder- und Jugendhilfe in Berlin: Das müssen Sie wissen

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Die wichtigsten Gesetze

  • Gesetz zur Ausführung des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (AG KJHG)

  • Gesetz zur Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen und Kindertagespflege (Kindertagesförderungsgesetz – KitaFöG)

  • Gesetz über die Beteiligung an den Kosten der Betreuung von Kindern in Tageseinrichtungen und in Kindertagespflege sowie in außerunterrichtlichen schulischen Betreuungsangeboten (Tagesbetreuungskostenbeteiligungsgesetz – TKBG)

Überblick Berlin

Das Land Berlin selbst ist sowohl örtlicher als auch überörtlicher Träger der öffentlichen Jugendhilfe (§ 33 Abs. 1 S. 1 AG KJHG). Die Jugendämter der Bezirke nehmen die Aufgaben des örtlichen Trägers und die für Jugend und Familie zuständige Senatsverwaltung (Landesjugendamt) nimmt die Aufgaben des überörtlichen Trägers wahr. Den Trägern der freien Jugendhilfe werden die zur Aufgabenerfüllung erforderlichen Räume, soweit sie sich im Vermögen des Landes Berlin befinden, entgeltfrei zur Verfügung gestellt, § 47 AG KJHG.

§ 3 Abs. 1 KitaFöG definiert als Tageseinrichtungen Kindertagesstätten, Eltern-Initiativ-Kindertagesstätten und Eltern-Kind-Gruppen, in denen sich Kinder regelmäßig für einen Teil des Tages oder ganztägig aufhalten. Als Kindertagesstätten werden Einrichtungen erfasst, die Kinder in zwei Altersstufen fördern (§ 3 Abs. 1 KitaFöG), nämlich

  1. 1.

    im Krippenalter (0- bis 3-jährige Kinder), und

  2. 2.

    im Kindergartenalter für 3-jährige Kinder bis zum Schuleintritt.

Die Eltern haben sich an den durchschnittlichen jährlichen Kosten der Betreuung in einer Tageseinrichtung sowie an den Kosten für eine im Angebot enthaltene Verpflegung zu beteiligen (§ 23 Abs. 1 S. 2 und § 26 Abs. 1 S. 1 KitaFöG, § 1 Abs. 1 TKBG).

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